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Samstag, 10. November 2012

Fehlende Anzahl-Anzeige der Blog-Kommentare

Ist euch das auf eurem bzw. anderen Blogs auch schon aufgefallen?


In der Regel trifft es seit einiger Zeit Nutzer von Blogger Design-Vorlagen. Beim Stöbern durchs www. habe ich auf BloggerLatein ein gutes und vor allem hilfreiches Tutorial gefunden, mit dem ihr ganz leicht Eure Zahl vor den Kommentaren wieder zurück bekommt!

Also schnell durchwurschteln und sich die Zahl zurückholen!

Liebe Grüße,
Sonja


Samstag, 6. Oktober 2012

Bildspeicher voll? Was nun? - Tipps und Tricks!

Ein Blogpost ohne Bilder - unvorstellbar, oder? Und so können bei dem einen oder anderen Post schon mal so ein paar Bildchen von dem Gewerkelten dazu kommen.

Doch plötzlich kommt die Meldung, es könnten keine Fotos mehr hochgeladen werden, denn es ist kein Speicherplatz mehr verfügbar. Ein altbekanntes Problem, dass ich heute gern mal aufgreifen möchte!

 

Speicherplatz? Alle Fotos die bei Blogger hochgeladen werden, werden nämlich automatisch im Picasa Webalbum gespeichert. Alle, auch die, die dann letztendlich doch nicht im Blog erscheinen... Und wenn dann die Fotos direkt von der Speicherkarte der Kamera hochgeladen werden, kommen da manchmal ein paar KBs zusammen und der gratis Webspache von 1024 MB ist dann schnell ausgereizt.


Wie kommt ihr zum Webalbum? Am besten öffnet ihr Euer Webalbum über folgenden Link wenn ihr Euch bereits bei Blogger angemeldet habt, so seid ihr automatisch eingeloggt und könnt Euer Album und alle bisher hochgeladenen Bilder sehen. Unten auf der Seite seht ihr dann genau wieviel Speicherplatz des kostenlosen Kontingents nun gerade verwendet wird.

Was tun?
Es gibt mehrere Möglichkeiten:

1. Webspeicher erweiten:
Google bietet dann freundlicherweise die Möglichkeit den Speicherplatz zu erweitern - das ist dann allerdings mit Kosten verbunden. Kosten, die unnötig sind!

 
2. Bilder löschen:
Ihr löscht im Picasa Album ein paar Bilder und schafft Platz für neues. Das ist allerdings keine schöne Möglichkeit, denn sie hat zur Folge, dass der Leser Eures Blogs in den entsprechenden Post nur noch das hier anstelle des ursrpünglichen Bildes sieht:


Doch diese schwarzen Bilder will natürlich keiner in seinem Blog haben. Anstatt sie zu löschen gibt es aber folgenden Ausweg:

3. Bilder verkleinern:
Im Picasa-Webalbum habt ihr die Möglichkeit die Bilder zu bearbeiten. Klickt einfach auf ein Bild und
verkleinert das Bild im Creative Kit. Alle Änderungen werden dann automatisch im Blog übernommen.


Warum verkleinern? Ändert ihr die Bildgröße auf unter 800 Pixel (also auf max. 799 pixel) auf der längeren Seite des Bildes, denn das führt dazu, dass sie dann den Speicherplatz des Webalbums nicht belasten, denn Picasa rechnet erst Bilder ab einer Pixelgröße von 800 Pixel auf den Speicherplatz an.
 
Fazit:
kleinere Bilder = weniger Speicherplatzverbrauch, bzw. gar keinen Verbrauch.

Bearbeitet also einfach generell Eure Bilder bevor ihr sie hochladet z.B. mit dem tollen kostenlosen Webtool Picmonkey und verkleinert sie - so steht den Bilderfluten auf Euren Blogs nichts mehr entgegen... Darüber hinaus bietet Picmonkey viele weitere Möglichkeiten die Fotos zu optimieren, einfach mal ausprobieren.


Ich hoffe, das konnte einigen von Euch weiter helfen?!

Viele liebe Grüße,
Sonja


Mittwoch, 8. August 2012

Stoffmalerei mit Freezer Paper - Tutorial

Am Montag habe ich Euch ja schon das mit Willi Waschke bemalte T-Shirt gezeigt, nun will ich Euch zeigen, wie Ihr sowas auch ganz einfach machen könnt:

Sucht Euch eine Vorlage mit der ihr Euer Shirt bemalen wollt. Gut eignen sich beispielsweise Velour-Motive.

Speichert Euch das Bild ab und ändert es ggf. mit einem Bildprogramm auf Schwarz Weiss,
das ist kontrastreicher und besser auf dem Bildschirm zu erkennen. Nun vergrössert Ihr es auf Eure Wunschgröße.

Legt nun das Freezer Papier mit der glatten Seite auf den Bildschirm. Klebt das Papier am Besten mit Tesafilm fest,
damit es nicht verrutscht. Nun zeichnet ihr die Linien auf der rauen Seite vorsichtig nach
(nicht zu doll drücken, um den Monitor nicht zu beschädigen!).
Wenn sie nicht gut zu erkennen sind, erhöht ihr die Bildschirmhelligkeit eues PCs.



Ihr könnt das Papier zwischendurch auch mal anheben, um zu sehen, ob ihr überall auch wirklich nachgezeichnet habt.
Diese Schritte könnt ihr Euch aber auch sparen, indem ihr das Freezer Papier direkt mit Eurem Drucker bedruckt.

Nun alles ganz vorsichtig mit einem Cutter oder einer feinen Schere ausschneiden. Ihr schneidet alle dunklen Flächen Eurer Vorlage heraus, die sollen ja nachher bemalt werden. Kleinteile, die zwischen den Flächen liegen,
(wie z.B. die Augen etc.) bewahrt Ihr auf.

Nun das Freezer Papier ohne Dampf aufbügeln, dabei zuerst die Kontur auflegen und festbügeln,
anschließendmit den Kleinteilen wie Augen etc. fortfaren. Eine Lage Backpapier unter dem Bügeleisen
verhindert dabei das Einreißen der Vorlage. Wichtig: Nicht zu heiss und zu lange bügeln.
Darauf achten, dass auch alles wirklich am Stoff haftet, damit keine Farbe hineinläuft!

Lege ein Stück Pappe oder ähnliches unter das Motiv, um ein durchfärben auf die Rückseite
des Shirts zu vermeiden. Nun die Farbe auftragen. Dabei entweder mit einem Pinsel vom Papier zum
Stoff hin malen, so wird nochmal zusätzlich verhindert das evtl. Farbe unter das Freezer Papier läuft.
Oder die Farbe mit einem Schwamm aufs Shirt tupfen. Farbe ggf. mehrmals auftragen.

Nun alles gut trocknen lassen und das Freezer Papier vorsichtig abziehen.
(Ich hatte keine Zeit und habs einfach mal im nassen Zustand versucht - ging auch, aber ich wurde mit einer Schmierstelle bestraft...)

So, nun das Shirt unter einem Bügeltuch etwa 5 Minuten gut bügeln
um die getrocknete Farbe zu fixieren und waschfest zu machen.
Beachte am Besten die Bügelempfehlung des Stoffmalfarben-Herstellers.

Viel Spaß beim ausprobieren!

EDIT: Kein Freezer Paper im Haus??? Macht nix, schaut mal hier vorbei, dort verrät uns Christine, wie man Freezer Paper ganz einfach mit üblicher Haushaltsfrischhaltefolie selbst macht... GENIAL!!

Liebe Grüße,
Sonja


PS: Beachte, dass gewählte Motive evtl. einem Urheberrecht unterligen und damit bemalte Shirts etc. nur für den Privatgebrauch bestimmt sein sollten.

Mittwoch, 1. August 2012

Handtücher besticken - So gehts!

Das besticken von Handtüchern ist eine schöne Sache und gar nicht so schwierig, wenn man ein paar Sachen bedenkt. Vor allem sind mit Namen bestickte Handtücher auch ein schönes, persönliches Geschenk, wie ich finde...



So mache ich das immer:

Ich nehme zuerst eine Lage ausreißbares Stickvlies, dann das Handtuch und zum Schluss eine oder zwei Lagen wasserlösliche Stickfolie (Avalon) obendrauf. Das alles kommt dann in den Stickrahmen. Wenn das Handtuch zu dick ist, kann man auch einfach nur das ausreißbare Stickvlies einspannen, dann an der zu bestickenden Stelle Sprühzeitkleber auf die Rückseite des Handtuchs sprühen. Das Ganze legt man dann auf den Rahmen und drückt es ordentlich fest. Nun kommt die wasserlösliche Stickfolie obendrauf. Die ist besonders wichtig, da es sonst ein unschönes Stickbild gibt und Frottefäden in die Stickerei gezogen werden.

Nun vor dem besticken am Besten einen Heftrahmen sticken. Es gibt verschiedene Heftrahmen in verschiedenen Größen als Freebies im Netz. Hier findet ihr z.B. einen für den 10x10er Rahmen oder 13x18er Rahmen zum Gratisdownload. Die Stickmaschine stickt mit diesem Rahmen eine Reihe Heftstiche innen am Rahmen entlang und heftet Vlies und Stoff so aneinander. Es kann also nichts mehr verrutschen. (Nach dem besticken der Handtücher trennt man diesen Heftrahmen einfach wieder auf.)

Nun gehts ans Sticken. Als Unterfaden kann man, wenn man das Gestickte auf der Rückseite nicht ganz so stark sehen möchte, ein Stickgarn in der Farbe des Handtuchs nehmen.



Zum Schluss die Fäden auf der Vorder- und Rückseite abschneiden und das Avalon und das Stickvlies vorsichtig ausreißen. Die Reste vom Avalon kann man entweder mit dem Bügeleisen ausdämpfen (nicht bügeln!!!) oder sie verschwinden automatisch mit der nächsten Wäsche!

Liebe Grüße,
Sonja

Samstag, 21. Juli 2012

Weg mit Rahmen und Schatten von Blogger Bildern - So gehts!

Vielleicht gehts ja auch einigen von Euch so: Mich haben diese Rahmen und Schatten um die Bilder und Grafiken hier im Blog immer genervt. Also habe ich versucht das im erweiterten Blogger-Vorlagendesigner des Blogger-Dashboard-Menüs unter dem Punkt "Bilder" abzustellen, indem ich die Hintergrund- und Rahmenfarbe auf Transparent abgeändert habe - Ergebnis: Nada... Rahmen und Schatten sind noch da... Also geforscht, probiert, nix, weitergeforscht, verzweifelt, aaaaaah, nochmal, ok, probiert, juhuuu, Rahmen weg....

Wie? Wollt ihr auch? Na klar! So gehts:


Auf ins Blogger-Dashboard, in die Vorlage und dort auf HTML bearbeiten:


Es erscheint nun folgende Meldung, die wir getrost ignorieren und "fortfahren". (Wer unsicher ist macht lieber vorher nochmal ein Blog-Backup!)


Nun sucht ihr über die Suchfunktion eures Internetbrowsers das hier ]]></b:skin>

und fügt DAVOR folgenden CSS-Code ein:

.post-body img, .post-body .tr-caption-container, .Profile img, .Image img,
.BlogList .item-thumbnail img {
    padding: none !important;
    border: none !important;
    background: none !important;
    -moz-box-shadow: 0px 0px 0px transparent !important;
    -webkit-box-shadow: 0px 0px 0px transparent !important;
    box-shadow: 0px 0px 0px transparent !important;
}

So sieht das dann aus:


Jetzt könnt ihr die "Vorlage speichern", euren Blog aktualisieren und sich über die neue Rahmenfreiheit freuen!

Viel Erfolg und liebe Grüße,
Sonja

(Quelle: Helper Blogger)


Donnerstag, 5. Juli 2012

Wie kommt der Vogel da hin? - Ein kleines Favicon-Tutorial

Ein paar Emails haben mich erreicht mit der Frage, wie man denn so ein Bild vor seine Webadresse einfügt, bzw. wie es in den Tab bekommt.

Dieses Bild, auch favicon (favourite Icon) genannt, ist ganz einfach zu machen. Zuerst braucht ihr eine kleine Bilddatei, die über das Symbol, das Logo etc. verfügt, das ihr gern als favicon hättet. Das favicon ist sehr klein und verfügt über keine hohe Pixelauflösung. Es sollten daher klare Grafiken verwendet werden, die möglichst kontrastreich sind, damit man sie als Favicon gut erkennen kann.

In meinem Fall habe ich folgende Bilddatei (ca. 450x450 pixel) erstellt:


Dann sucht Ihr Euch über eine Suchmaschine einen "Favicon Generator Online" und findet dort diverse Anbieter, mit denen man diese Bilddatei in ein Favicon umwandeln kann.

Ich habe mit dem Generator der Seite http://www.genfavicon.com/ gute Erfahrungen gemacht.

Ihr ladet dort einfach Euer Bild hoch und bestimmt die Göße Eures favicons. In der Vorschau könnt ih dann sehen, ob Eure Bilddatei gut geeinet ist und ob das Bild im favicon gut zu erkennen ist. Wenn nicht, ändert Ihr am Besten nochmal Eure Grafik und vereinfacht sie etwas. Ihr könnt das faviocon im Generator ggf. auch noch zuschneiden. Dann ladet Ihr Euch das soeben erstellte favicon herunter.

Im Blogger Dashboard öffnet Ihr die Seite "Layout", wo ihr auf Eurer Layoutseite oben links das Gadget "Favivon" findet. Soweit ich weiss, ist es standardmäßig dort so eingerichtet. Falls nicht, informiert mich bitte, dann erweitere ich diese Anleitung! Ihr geht auf "bearbeiten" und fügt dann Euer Favicon dort ein und speichert es. Das Ganze dann oben rechts nochmal im Layout speichern. Nun kann es noch ein Weilchen dauern und Ihr (und auch alle anderen) sehen nun Euer ganz spezielles favourite Icon!

Viel Spaß beim ausprobieren!

Liebe Grüße,
Sonja

Montag, 11. Juni 2012

Ein kleines Paspel-Tutorial für Euch!


Ich liebe Paspeln, sie geben Taschen den richtigen Pepp und sehen einfach total edel aus. Bei meiner letzten Tasche, habe ich einfach mal mitfotografiert, um Euch zu zeigen, dass es mit den nötigen Tipps und Tricks gar nicht so schwierig ist: 

Gekaufte oder selbstgemachte Paspel zurechtlegen.
Ein Tutorial fürs Herstellen von Paspeln findet Ihr hier bei Nahtzugabe.

Mit einem Reissverschlussfuss nähen sich die Paspeln am besten auf die Tasche, doch bevor es losgeht:

Einstellungen ändern: Damit richtig dicht an der Paspel genäht wird sollte man die Stichbreite,
bei der man im Geradstichmodusdie Position der Nadel angibt,
weiter nach links korrigieren. Bei mir sind das nun 2,5 mm (links!) anstatt Standardmäßig 3,5 mm.

Nun seid Ihr richtig dicht an der Papsel und es kann losgehen.

In den Kurven gilt: Schön langsam nähen!

Und zwischendurch lieber mal den Nähfuß anheben (Nadel steckt dabei noch im Stoff!) und den Stoff neu positionieren!

So sollte das nun aussehen, wenn Ihr einmal rum seid!

Auf der Rückseite (der Stoff wurde mit S320 verstärkt) seht Ihr nun ebenfalls die Naht.

Die Naht (hier weiss) gilt nun als Führungslinie für den nächsten Schritt. Falls sie sich nicht genug für Euch abhebt und
Ihr sie nicht so gut erkennen könnt, nehmt zum annähen der Paspel lieber kontrastreicheres Garn.
 
Futterseite für die Tasche bereitlegen.
 
Falls Ihr das Futter ebenfalls verstärkt habt (hier mit H630), dann achtet darauf dass kein Vlies übersteht und
schneidet ihn sorgfältig zurück, dass ist wichtig, damit Ihr den Stoffrand fürs zusammenstecken genau im Blick habt.
 
Steckt nun das Futter rechts auf rechts auf den Aussenstoff und fixiert ihn mit Stecknadeln.
Fang am besten in der unteren Mitte an und steckt die Nadeln hinter der Paspel und arbeitet Euch weiter vor.

So sollte das nun aussehen. Achtet darauf, dass die Stoffränder möglichst genau übereinander liegen.

Ich stecke meine Nadeln hier immer auf der Futterstoffseite, sie liegen so unten und stören mich so nicht beim Nähen.
Wer sie aber lieber auf der anderen Seite haben möchte, der steckt sie auf der Stoffaussenseite.

Und nun wird genau auf der vorherigen sichtbaren Naht auf der Stoffaussenseite genäht.
Bei den Kurven gilt wieder langsam nähen
und den Stoff gegebenenfalls bei gesenkter Nadel und angehobenen Fuss neu positionieren.

So sieht das nun aus: Auf der alten Naht liegt die neue Naht
und die Paspel wurde somit zwischen beide Stofflagen gefasst.
 
Wenden, schauen, ob sorgfältig genäht wurde, sonst an entsprechender Stelle nochmal nachnähen.
An den Kurven die Nahtzugabe einschneiden.

Und nun ist sie da: Die wunderschöne Paspel! War doch gar nicht so schwer, oder?
Wer möchte, kann sie nun zusätzlich noch absteppen und hat so einen weitern schönen Effekt.

Ich hoffe, die Anleitung für das Paspeln von Taschendeckeln etc. war hilfreich und Ihr könnt was damit anfangen?! Und wer sich jetzt wundert, wo die Gurtbandlasche geblieben ist - die Idee dazu kam mir erst im nachhinein, so dass ich den Teil nochmal aufgetrennt und die Lasche hinzugefügt habe...

Ganz liebe Grüße,
Sonja

Dienstag, 17. April 2012

Easy Verhüllerei - Hüllen ganz einfach

Es gibt in diversen Blogs ganz unterschiedliche Anleitungen für Hüllen jeglicher Art, die echt super sind - meine wird es vielleicht auch schon geben, aber dann ist das keine Absicht... Man kann ja auch nicht das Rad neu erfinden und ich möchte euch hier auch nur zeigen wie ich das am liebsten mache.

Nach vielen Anleitungen wird nach fertigstellen ringsrum genäht und dann die Hülle durch eine Wendeöffnung gezogen und diese dann entweder mit einer unsichtbaren Naht (hier findet ihr eine wunderbare Videoanleitung dazu) oder mit einem sichtbaren Steppstich geschlossen. Ich habe dazu keine Lust und bin da eher faul, meine Hüllen schließe ich nach dem ganzen Verzieren etc. mit nur zwei Nähten und habe keine sichtbaren Wendeöffnungen die geschlossen werden müssen, denn nach dem Wenden ist die Hülle fertig.

Wie das funktioniert? Ich habe beim nähen meiner letzten Hülle mal mitfotografiert...


Zum Zuschnitt:
Nehmt euch euren Ordner, Pixi-Buch, Mutterpass, Notizheft etc. oder wie in meinem Fall das U-Heft vor, legt es auf euer Stück Stoff, plant oberhalb und unterhalb eine Nahtzugabe ein, bei mir waren es etwa zwei Zentimeter. Die Stoffseiten legt ihr in euer Heft rein und schlagt sie dann je nach Belieben wieder ein (auf jedenfall genug einplanen für eventuelle Impftaschen, die vorne noch aufgesetzt werden sollen), dann schneidet ihr entweder nach einigen Zentimentern den Stoff mit einer Zickzackschere ab oder lasst ihn etwas länger doppelt laufen und schneidet weiter hinten ab, das ist Geschmackssache. Da der Stoff innen liegt und ich der Meinung bin, dass es eh nicht zu sehen ist, ob da unter der Hülle noch Stoff ist oder nicht, schneide ich ihn (wie auf dem folgenden Bild zu sehen) nach etwa 2-3 Zentimetern schon ab und verwende den Reststoff lieber für etwas anderes.

Wenn ihr euer Heft nun zuschlagt könnt ihr nun einzeichen wo die Vorderseite, Rückseite, Innenseiten liegen und diese nach Wunsch verzieren.

Hier nun die Hülle grob zugeschnitten und fertig verziert. Die verzierte Seite sichtbar vor euch legen
und die Klappen umlegen  und sich dabei an den Markierungspunkten (die beim auflegen des Heftes/
Zuschnitt gemacht wurden) orientieren. Die kleine sichtbare Klappe feststecken.

Oder so: Heft zwischenlegen, und die Stoffseiten zur Mitte legen, Markierpunkte beachten.
 
Nun ein Stück Stoff für die innere Rückseite des Heftes auflegen und nach Größe des Stoffstückes darunter zuschneiden.

Alles gut feststecken.

Nun das Heft wieder auflegen (oder wie in meinem Fall ein DinA5 Blatt, das der Größe eines U Heftes entspricht)
und am Blatt oben und unten den Rand nachzeichnen.

An diesen beiden Linien nun etwas versetzt mit Geradstich absteppen,
da das Heft ja bisschen mehr Umfang hat als das aufgelegte Blatt.

Die Ecken einschneiden.

Durch das Loch fassen und das Ende durchziehen.

So sieht das nun aus.

Nun die Seitentaschen umklappen, alles zurechtziehen und die Ecken schon ausformen.

Fertig ist nun die Hülle, es muss nichts weiter zugenäht werden.

Heft rein und sich freuen.

Ich hoffe, das war so einigermaßen verständlich... Dieses Prinzip lässt sich wie gesagt für alle Art von Hüllen anwenden. Viel Spaß beim ausprobieren.

Liebe Grüße,
Sonja
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